Lesung "Nenn' mich November"

12.06.2019 um 19:30 Uhr

Der Verlag informiert zu diesem Buch wie folgt:

 

Über die Halbwertzeit der Liebe und den Eigensinn der Hoffnung.

 

Marthe und David befinden sich im freien Fall und müssen Privatinsolvenz anmelden. Notgedrungen ziehen sie an den Rand eines Dorfes in ein gerade noch bewohnbares Haus, das David geerbt hat. Selbst das Internet macht einen Bogen um die Gegend.
Das Dorf – umzingelt von genmanipulierten Maisfeldern für Biogasanlagen – scheint seine Seele verloren zu haben. Die Bewohner überlassen es zwei Großbauern, ihre Angelegenheiten zu regeln. Als in ehemaligen Zwangsarbeiterbaracken Flüchtlinge untergebracht werden, zieht mit ihnen Verunsicherung ins Dorf. Marthe, geduldete Außenseiterin und unablässig auf der Suche nach den schlimmsten aller Nachrichten, erlebt, wie die Lethargie weicht. David jedoch verstummt mehr und mehr, und eines Abends liegt ein Zettel auf dem Küchentisch.


Ein großer Roman über den Verlust der Mitte und ein Leben am Rand.

 

Pressestimmen:

»Großartiges Zeitstück: Mit erzählerischem Geschick weicht Kathrin Gerlof den erwartbaren Ossi und Dorfklischees aus. Sie überrascht aufs Feinste mit der Intensität ihres Tons«

Sächsische Zeitung

»Solche Landgeschichten sind weder erdverbundene Schönschreiberei noch Anti-Idyllen. Sie versuchen eine ländliche Welt im Verschwinden festzuhalten, bevor sie gänzlich in Vergessenheit gerät«

DIE ZEIT

 

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen Anhalt.

Der Eintritt ist frei.

 
 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Zentralbibliothek

Breiter Weg 109
39104 Magdeburg

Telefon (0391) 540 4880
Telefax (0391) 540 4803

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Weiterführende Links

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